Montag, 17. August 2020

Bietet Schutz und Sicherheit fürs HomeOffice - APC BE850 G2 Back-UPS 850VA USV

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Mir wurde von OfficePartner die APC BE850 G2 Back-UPS 850VA USV als Testprodukt kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Produktlink: https://bit.ly/3kLseNw

Die USV (unterbrechnungsfreie Stromversorgung) dient dazu, dass Geräte bei einem Stromausfalls durch die im Gerät verbaute Batterie eine gewisse Zeit lang weiter betrieben werden können. Außerdem bietet dieses Gerät noch Schutz vor Überspannungen die es beispielsweise bei Blitzeinschlägen oftmals gibt.

Das Gerät bietet eine Leistungskapazität von 520Watt, 850VA

Die Geräteabmessung betragen 13 x 36,5 x 12 cm und das Gesamtgewicht liegt bei stolzen 4,5 kg.

Geliefert wurde das Gerät ohne weitere Umverpackung direkt nur mit normaler bedruckter Verpackung, so wie das Gerät auch im Ladengeschäft stehen würde. Lobenswert ist, dass die ganze Verpackung aus Karton besteht und somit auch umweltschonend entsorgt werden kann.


Im Lieferumfang befand sich die USV sowie Bedienungsanleitung und Sicherheitsinfos.


Die Anleitung ist u.a. auch in deutsch verfasst. Sie ist ausreichend verständlich formuliert und bebilder. Das ca. 1,8 m lange Netzkabel wurde leider an der USV fest verbaut und kann somit nicht ausgetauscht werden.


Die USV habe ich für einen ersten Funktionstest an mein Lenovo T440s Notebook ausprobiert an dem ich allerdings den Akku vorher entnommen hatte. Später soll die USV dann aber eher für mein Homeoffice den Rechner, den Router, den Switch und auch noch für die NAS verwendet werden.


Mit diesem Testgerät haben wir dann aktuell zwei USV Geräte im Haushalt.

Eine USV (ebenfalls von APC) steht bei meinem Sohn im Zimmer und sichert dort die Geräte ab und eine steht nun im Büro und ist dort für die Absicherung zuständig.

Je nach Gewitterstärke kam es bisher schon auch manchmal vor, dass ich wichtige Geräte dann teilweise ausgesteckt habe. Ich hatte leider schon einige unschöne Erlebnisse mit Gewittern, sodass ich da doch recht vorsichtig bin.

Da in unserem Haushalt mit 5 Personen und HomeOffice doch schon sehr viele Dinge über das Netzwerk laufen, gibt es bei einem Stromausfall doch schon teilweise erhebliche Ausfälle. Ich hatte auch schon diverse Datenverluste an Festplatten und auch an Routern (hier dann durch Überspannung)

Von daher ist eine USV-Einheit immer eine guter Schutz, wenn es um die Datensicherheit und den Hardwareschutz geht.

Nach dem Auspacken muss auf der Rückseite der USV zunächst der Deckel für die Batterie abgenommen werden. Dies geht ganz einfach ohne Werkzeug. Dann muss an der Batterie noch ein Kabel eingesteckt werden, damit der Stromkreislauf geschlossen ist.



Ist dies erledigt kommt der Deckel wieder drauf und das Gerät sollte dann für 24 Stunden aufgeladen werden bevor es einsatzbereit ist.


Ist dies erledigt kommt der Deckel wieder drauf und das Gerät sollte dann für 24 Stunden aufgeladen werden bevor es einsatzbereit ist.

Auf der Geräteoberseite gibt es insgesamt 8 Schuko-Steckdosen die alle vor Überspannung schützen. 6 Steckdosenplätze sind auch gegen Stomausfall über die USV abgesichert.  


Desweiteren gibt es noch einen USB-A Ladeport 5V, 2,4A und einen USB Type-C Port. Diese sind dazu da, um auch bei einem Stromausfall Smartphone etc. zu laden. Außerdem befinden sich an der Geräteoberseite noch eine Batteriestandsanzeige mit 4 LEDs und ein Mute-Knopf mit LED der den Alarmton bei einem Stromausfall auf lautlos stellt.


Durch das Drücken des beleuchteten ON/Off Schalters auf der Geräteoberseite startet die USV. Sobald diese dann einsatzbereit ist leuchtet der Schalter dauerhaft grün.

Den Selbsttest kann man durch 4 – 8 Sekunden langes Drücken des ON/Off Schalters starten.

An der USV lässt sich auch noch optional die Spannungsempfindlichkeit einstellen.

Hierzu muss die EIN/AUS Taste 10 Sekunden lang gedrückt werden. Die LED leuchtet dann abwechselnd grün und rot. Dies bedeutet, dass man sich nun im Programmiermodus befindet. Die Empfindlichkeit lässt sich in 3 Stufen einstellen. Diese wird durch unterschiedliche Farben der Ein/Aus LED angezeigt.

LED blinkt grün = Empfindlichkeitsstufen niedrig 160 V – 278 V

LED blinkt rot = Empfindlichkeitsstufen mittel 180 V – 266 V (Werkseinstellung)

LED blinkt gelb = Empfindlichkeitsstufe hoch 196 V – 256 V

Da ich aber keine Probleme mit der Spannungsempfindlichkeit habe, bleibt meine Einstellung auf Mittel.

Für den ersten Funktionstest habe ich den Akku von meinem Lenovo T440s entnommen und das Gerät per Netzkabel mit der USV verbunden. Außerdem habe ich noch an den USB-A Anschluss ein Tablet angeschlossen.


Dann habe ich einen Stromausfall simuliert und es gab sofort ein nicht ganz so lautes Warnsignal. Dies habe ich dann mit der Mute-Taste auf lautlos gestellt.

Man hat dann auch sofort gehört dass die USV mit der Arbeit beginnt. Am Rechner gab es keinerlei Ausfälle und man konnte ungestört für einige Minuten weiterarbeiten bzw. im Notfall dann eben seine Daten sichern und das System korrekt runterfahren. Das Tablet wurde weiterhin ganz normal geladen.

Da die USV doch recht kompakte Bauweise hat, habe ich unter dem Schreibtisch den passenden Standort für die USV gefunden. Optisch ist das Gerät eher schlicht und unscheinbar. Wenn man möchte, kann man es aber auch an einer Wand befestigen.

Was mich ein wenig stört ist, dass dem Gerät nicht das passende Kabel für die Software standardmäßig beiliegt. Wenn ich möchte, dass mein Rechner bei einem Stromausfall selbständig ordnungsgemäß runterfährt, muss ich also noch zusätzlich dieses Kabel bestellen.


Bei meinen Tests hat das Gerät immer sicher funktioniert und es kam zu keinen unschönen Überraschungen. Die Handhabung der USV ist meiner Meinung nach selbsterklärend und sehr simpel.

Viel kann man hier nicht falsch machen.

MEIN FAZIT:

Mit dieser USV bekommt mein einen ausreichenden Schutz für sein HomeOffice und

kann auch bei Unwettern seine Hardware für einen gewissen Zeitraum bedenkenlos nutzen. Das Preis- Leistungsverhältnis geht für das Gerät vollkommen in Ordnung.

Für meine Zwecke ist die USV völlig ausreichen und von daher kann ich das Gerät bis jetzt auch zum Kauf weiterempfehlen. Zum Glück gab es während der Testphase noch keinen Unwetter-Ernstfall.


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